Wofür ist er gut, der elende Mut?

Wof?r ist er gut
der elende Mut
wenn Anpassung und F?gsamkeit
alles sind, so hei?t's: "Gescheit,
wer sich unterzuordnen wei?"
denn alles was z?hlt ist Geld und Flei?
So fragt man sich doch
Wer denkt denn noch
die Welt sei gerecht,
denn blo? wer schwach ist, wird geschw?cht.
Ein Traum bleibt immer
von Gold und Glimmer
doch die Wahrheit - versteckt
wird einzig aufgedeckt
von Menschen die nicht
wovon ich bericht'
nur kommerziell,
sondern ganz prinzipiell
die Liebe suchen
und Mut daf?r brauchen
um sie zu finden
und mit ihr zu verschwinden.

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Kennst Du Die Angst

Kennst du die Angst einen Freund zu verlieren?
sie erscheint so unn?tz, denn was kann schon passieren?
Uns schwei?t so viel zusammen, von Trauer bis Tr?umen
Doch sehen wir nur den Wald nicht - vor lauter B?umen.

Denn im Grunde sind wir, wir beide allein
Auch wenn man zu zweit ist, kann man einsam sein.
Wir unternehmen so viel, doch nichts macht uns Spa?.
gepr?gt ist unsere Freundschaft durch Trauer und Hass.

Kennst du das Gef?hl - ins Verderben zu rennen?
Alle Abk?rzungen nehmend, alle Schleichwege kennend,
Mit Lachen und Weinen das Ungl?ck zu suchen,
Und hat man es gefunden, es dann zu verfluchen.

Kennst du die Angst dass du nicht wei?t, wo du gehst?
Suchst du einen Abgrund, ist es besser, wenn du stehst.
Denn bist du erst gesprungen - mit Tr?nen im Gesicht
Dann ist es f?r jede Tr?ne zu sp?t. ich w?nsche dir: tu es nicht.

Loch im Kopf

In meinem Kopf da ist ein Loch
die ganze Freude fiel heraus.
Nur leider wei? ich noch
dass sie mal da war.
Ist der Verstand am Hinterkopf
festgekettet - sogar mit Stahl
h?ngt er aus dem Loch heraus,
doch drinnen bleibt es kahl.
So frag ich mich hin und wieder
Wo ist die ganze Freude hin?
Und sing immer traurigere Lieder
?ber die Welt.

Ab und zu bleibe ich stehen
sehe mich nach hinten um
Da kann ich die Freude sehen
So sehr weit weg.
Liegt es an mir oder am Schicksal
dass es sich nicht lohnt, zur?ckzugehn?
Gl?ck passt doch eh nicht mehr zu mir
das w?rde nur wieder schief gehen.
Im Kopf ist es unendlich leer
Ich kann f?hlen wie es hallt
Und die Leere schwappt hin und her
unendlich laut.

Gibt es eine L?sung?
Ruf ich ?ber das Dr?hnen hinweg
Der Verstand antwortet zu leise,
bald ist auch er
nur noch ein Fettfleck.

gewonnen :-)

Hier kommt nochmal was l?ngeres... Unglaublich. Mit diesem text habe ich einen Schreibwettbewerb gewonnen!!!! :-) *freu* Er wird ver?ffentlicht!!! :-)
http://www.konstanz.de/stadtinfo/rathausnachrichten/?txtid=1886

Die Schneeflocken und die Menschen

Was ist mit all den Schneeflocken, die an meinem Fenster vorbeifliegen? Sie sehen so gl?cklich aus, wie sie rauf und runter tanzen, kleine Schn?rkel und Schleifen in ihre Flugbahn einbauend.

Sie sind alle scheinbar gleich und doch so unterschiedlich. Mir hat mal jemand erkl?rt, keine Schneeflocke sei wie die andere, auf der ganzen Welt g?be es keine zwei gleichen. Vielleicht. Wenn man dunkle Kleider tr?gt und die Flocken darauf landen l?sst, erkennt man manchmal ihre Muster. Sie sind wie Mandalas. Ich w?rde sie gerne ausmalen.

Doch auch wenn sie alle so unterschiedlich sind, so fliegen und tanzen sie doch alle zusammen. Oft kann man erkennen, wie zwei oder drei Schneeflocken synchron fliegen, wundersch?n! Mal werden sie schneller, mal langsamer, mal sind sie riesengro?, mal sehr klein, mal sind es ganz viele, mal tanzen sie ganz allein durch die Luft.
Die Schneeflocken erz?hlen Geschichten, die sie in den Wolken geh?rt haben. Geschichten von Engeln und Weihnachtspl?tzchen. Sie sind Fr?hlichkeit und Frohsinn pur und sie lassen pl?tzlich alles romantisch wirken. Sogar die alte Fabrik kann schneebedeckt ein wundersch?ner Anblick sein.
Der Anblick einer Schneeflockenschar erinnert an uns Menschen, wie wir alle mehr oder weniger schnell durch unser Leben sausen. Wir leben alle in dieselbe Richtung, so wie die Schneeflocken auch. Und wie die Schneeflocken, unsere Vorbilder, so versuchen auch wir, alles zu erleben und auszuprobieren, was uns geboten wird, ohne R?cksicht darauf, ob es uns tats?chlich gl?cklich macht. Wir tanzen so gut es geht und nutzen jede Brise aus, noch einmal ein St?ckchen h?her zu fliegen und die Flugbahn somit um ein paar Augenblicke zu verl?ngern.
Viel zu oft lassen wir eine entscheidende Gef?hlsregung aus, welche die Schneeflocken offensichtlich haben. Wir freuen uns nicht des Tanzens. Wir begutachten uns selbst viel zu kritisch und tanzen nur noch in Erwartung des nahen Verstummens der Musik.
Schneeflocken sind genauso verg?nglich wie wir, wie der Tanz, wie die Freude verg?nglich ist. Sie schmelzen angesichts der Sonne oder werden durch zu hohen Druck zu Eis. Manchmal werden sie gar zu Spielb?llen einiger Kinder und dienen als Waffe im Kampf um eine Schlittenpiste. So sch?n sie auch sind, sind sie erst gefallen, so matschig und unansehnlich machen sie die Gegend, wenn sie schmelzen. Auch die Wahrheit ?ber die Fabrik kommt dann wieder zu Tage.
Manche Schneeflocken haben ein noch unsch?neres Ende. Sie landen - wie so mancher von uns auch - auf der Stra?e und werden von stinkenden Autos ?berfahren oder mit dreckigem Kies vermischt.

Ist das der Sinn eines getanzten Lebens? Dass es traurig und unr?hmlich endet? Ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass es nicht so ist. Mit Sicherheit ist es die Regel, doch ich habe auch schon Schneeflocken gesehen, die im Mund eines kleinen Kindes gelandet sind, welches sich vor Freude in die restlichen Flocken auf dem Boden hat fallen lassen und verz?ckt in den Himmel geschaut hat. Manche anderen Schneeflocken sind auch Teil einer kleinen Schneeballschlacht geworden, deren Anblick sogar den gestressten B?roarbeitern im zehnten Stock eines Hochhauses das Herz erw?rmt hat.

Drau?en vor meinem Fenster spielen ein paar Kinder mit ihren Schals im schneetreibenden Wind.
So m?chte ich auch einmal enden, wie diese eine Schneeflocke dort. Nach meinem letzten fr?hlichen Tanz m?chte ich zu Boden sinken und darauf warten, dass mich ein kleines Kind aufhebt und mit all meinen Artgenossen zu einem Ball zusammenklumpt, welcher dann zur Freude aller Anwesenden in den ?sten eines hohen Baumes zerschellt und den verloren geglaubten Schal zum Boden zur?ckbringt.

Allein

Ich lasse euch jetzt auf einen Text los, den ich im Vollsuff geschrieben haben muss. Nichtsdestotrotz, angeblich wird man ja ehrlich, wenn man betrunken ist...


Die Schnecke neben mir kratzt sich schon seit ich mich erinnern kann st?ndig am R?cken. Sofern man ?berhaupt sagen kann, dass Schnecken einen R?cken haben. Ich wei? auch gar nicht, ob Schnecken in dem Panzer, mit dem sie ihren K?rper sch?tzen, ?berhaupt f?hlen k?nnen, was Jucken ist.
Ich kenne diese Schnecke schon lange. Als ich noch ganz klein war, habe ich oft mit ihr geredet, bevor ich schlafen gegangen bin. Sie sa? schon immer neben mir. Nun, sie muss ja auch sehr alt sein. Schlie?lich war sie schon erwachsen, als ich noch ein Baby war.
Dieses Schweigen macht mich nerv?s. Schon seit einiger Zeit herrscht eisige Stille. Ich habe das unangenehme Gef?hl, dass jeder meinen Herzschlag h?ren kann: Bumm. Bubumm. Bumm. Bubumm. Ich m?chte fragen, warum keiner mehr redet, aber ich getraue mich nicht. Jeder w?rde mich h?ren. Und wenn dann keiner antwortete? Oh, schrecklich. Das w?re peinlich. Ich sage lieber nichts.
Die Schnecke neben mir kratzt sich immer noch am R?cken. Dabei gibt es ein ekliges Ger?usch. Einmal habe ich geh?rt, wie jemand mit den Fingern?geln ?ber eine Schiefertafel gefahren ist. Das hat sich auch ungef?hr so angeh?rt. Ich frage mich, warum die Stille durch das Kratzen der Schnecke nicht wirklich gest?rt wird. Es scheint so, als geh?rte es dazu.
Stille ist etwa vergleichbar mit Musik. Wenn man ein sch?nes Musikst?ck h?rt, ist es im Grunde auch still. Keiner sagt ein Wort. Alle sind still und ruhig, bis auf vielleicht den ein oder anderen, der dadurch nerv?s wird, dass er nichts sagen darf. Wenn ich es mir also recht ?berlege, ist die Stille gar nicht so schlimm. Ich sollte mich entspannen und genie?en. Jetzt verstehe ich auch, warum das Kratzen der Schnecke mich nicht aufregt. Es erscheint etwa so, als w?re es ein Teil der Musik. Vielleicht ein Solo eines bestimmten Instrumentes, dass der Komponist kunstvoll herausgearbeitet hat. Mein Herzschlag ist mir jetzt nicht mehr peinlich. Ich bin sogar ein bisschen stolz. Ich bin das Schlagzeug! M?gen die anderen denken was sie wollen.
Pl?tzlich bemerke ich noch ein anderes Ger?usch. Jemand weint. Nein. Es sind viele, die schniefen und sich leise schn?uzen. Ja, man h?rt sogar, wenn man genau aufpasst, viele Tr?nen, die auf einen Kiesuntergrund fallen, wie Regen.
Ach nein. Es ist sind gar keine Tropfen. Es sind Schritte. Sie entfernen sich. Auch das Quietschen der Schnecke wird leiser. Und das Bumm. Bubumm. des Herzens ebenfalls. Pl?tzlich macht es einen Wirbel, wie von einer Trommel, und verstummt.
Oh! Ich verstehe. Es war eine Trommel. Und das Quietschen kam auch nicht von der Schnecke. Es waren die R?der einer Kutsche. Keiner ist mehr da. Sie sind gegangen. Ohne mich.
Nur ich liege immer noch, und wahrscheinlich f?r immer, in meinem kleinen Sarg und bestaune das Kuscheltier, das neben mir liegt. Bis die W?rmer den Sargdeckel durchbohrt haben und uns Gesellschaft leisten werden.

Verschneit

All die sch?nen Engelslocken
Von Engeln die im Himmel hocken
Spielen um mein Gesicht
Die Welt sie dreht sich nicht.
Sie bleibt f?r ein paar Sekunden stehen
Sie soll sich nicht mehr weiterdrehen!
Gerade so, so war's perfekt!
Doch ich f?rche mein Vorrat an Gl?ck, der leckt.
Denn es dreht sich die Erde weiter wie sonst
So sage du mir, falls du kannst
Wie sieht man ?ber all die Entt?uschung hinweg?
Den verlorenen Mut und den ganzen Dreck?
Du sch?ttelst den Kopf, hast keine Ahnung
Nur der Winter ist da, der Schnee in Planung.

All die wundersch?nen Flocken
Von Engeln die im Himmel hocken
Sie bedecken nun die Fabrik dort hinten.
Verbrechen drunter verborgen sind, denn
?ber Tr?nen und Schutt legt sich der Schnee
Der Anblick tut jetzt keinem mehr weh

Wenn sich Schnee und Eis zusammenfinden,
Der ganzen Welt die Augen verbinden
So f?hlt sich fast jeder gl?cklich und frei
Alle Probleme scheinen pl?tzlich vorbei
Doch h?lt dieser Zustand meistens nicht an
Die Jahreszeiten schreiten voran
Es war ein Gl?cksgef?hl - kurz aber sch?n
Das Leben muss einfach weitergehn.
Es w?re ein Zufall wenn die Welt wegen mir stehenbleibt
Und gleichzeitig eine Schneeflocke vor mir im Wind treibt
Doch den Zufall habe ich noch nie gemessen
drum warte ich auf den n?chsten Winter, das n?chste Vergessen.

Frei (von einem Fischo)

Als offizielle F?nin von "El Fischo" habe ich das Recht, die schimmligste B?nd der Welt in meinem Blog zu verherrlichen!!! Leute, seht euch "El fischo" an!!!
http://www.el-fischo.de.vu/


"Frei

Und jetzt fahren wir schon im Morgengrauen
Gestern nacht sind wir abgehauen
Heute erreichen wir Paris oder sogar Lissabon
Ganz egal wohin, wen k?mmert das schon

Denn wir sind frei - Frei in unsrer Jugend
Ja wir sind frei - Frei und ohne Tugend
Und ohne Angst
Denn was soll uns schon passieren
Wenn wir mit unsren Tr?umen die ganze Welt regieren

Hast du schon mal das Meer im Abendrot gesehen?
Glaub mir es ist toll es ist einfach wundersch?n
Oder den Schnee in der Antarktis
Wo das Wasser noch gefriert und es egal ist, was passiert

Denn wir sind frei - Frei in unsrem Denken
Ja wir sind frei - Frei und k?nnen uns selbst lenken
Und wir haben keine Angst
Denn was soll uns schon passieren
Wenn wir mit unseren Tr?umen die Welt regieren

Schon mal nen Kaffee in Rom getrunken?
Oder bist die ganze Nacht im Londoner Pub versunken?
Versuchs doch mal, hab keine Angst
Denn du selbst wei?t am besten dass du alles kannst
Sei doch mal verr?ckt; jag deinen Tr?umen hinterher
Verlier dich blo? nicht selbst, denn bald gibt's dich eh nicht mehr

Aber noch bist du frei - du lebst nur einmal
Und wenn du stirbst - musst du sagen k?nnen "schei?egal"
Ich bin stolz auf meine taten und mein leben
Und ich schreie laut heraus: Ich bereue nichts!"

Für Jack Five! (Sei ein Held!) von Mike Ness

Footprints On My Ceiling

Everybody wants a lover
Nobody wants to uncover
What may lay deep beneath a sometimes painful past
Wanna go without a care
Pull gardenias from her golden hair
I think of a time we didn?t have a care in the world
Captivated by her beauty I knew it was my life long duty
She had all the grace and charm of a radiant queen

How do you talk without speaking?
How do you hear without listening?
how do you live without feeling?
How do you take without giving?
how do you keep it all inside?


There are footprints on my ceiling
I can?t help this fucked up feeling
Something?s wrong, you ain?t coming around here no more
Try to get my thoughts together
I think of a time when things were better
This miscommunication is breaking me down

How do you talk without speaking?
How do you hear without listening?
how do you live without feeling?
How do you take without giving?
How do you treat your best friend?


Everybody wants a lover
Nobody wants to uncover
What may lay deep beneath a sometimes painful past
My heart is heavy slowly sinking
I redirect my desperate thinking
And kiss her red full lips like I did the very first time

How do you talk without speaking?
How do you hear without listening?
how do you live without feeling?
How do you take without giving?
There are footprints on my ceiling
and I kept it bottled up inside...all my life

(Footprints On My Ceiling; by Mike Ness)

If God had a masterplan

If God has a masterplan
Or if God exists at all
He should mention it as fast as he can
So That we will be able to call

If God has a masterplan
That was strong enough to help
He should tell us as fast as he can
So that it'll bring some hope

If God had a masterplan
He should save the world now
Or actually as fast as he can
Because misery will grow.

Exhibitionist

Was will denn dieser Mann so ganz allein vor meiner T?r?
Ich frage mich, was will denn dieser Mann immer von mir.
Vor meiner T?r da steht ein Mann, der hat keine Kleider an.
Das ist doch nicht normal: Was ist da blo? faul dran?

"Ich bin der Exhibitionist.
Komm und schau mich an!"

Ich schleiche an die T?r, irgendwie f?hl ich mich beknackt.
Der Mann ist ziemlich alt und er ist auch ziemlich nackt.
Mit zugekniffnen Augen versuche ich ihn nicht zu sehn
Sch?chtern schicke ich ihn fort, hoffentlich kann er das verstehn.

"Ich bin der Exhibitionist.
Komm und schau mich an!"

Es schaudert mich sehr schlimm. "Gleich hol ich die Polizei!"
Er hat es zum Gl?ck kapiert, der ganze Spuk ist jetzt vorbei.
Der Mann dreht sich langsam um; hat seine Hand an seinem Ding
Er scheint auch gar nicht traurig, denn nun f?ngt er an zu singen

"Ich bin der Exhibitionist.
Komm und schau mich an!"

Sei still!

Sei endlich still
Ich wei? schon was ich will
Du brauchst nichts mehr zu sagen
Ich werd schon fragen
Wenn ich hilfe brauch
Dann sag ich es dir auch!

Seit Tagen rennst du um mich herum
Und quatschst mich tot
Seit langem bin ich schon stumm
Vor Atemnot

H?r einfach ganz schnell auf zu st?ren
Ich kann dein Gelaber nicht mehr h?ren.
Sei endlich still.

brand new day / claus grabke (Alternative Allstars)

Oh Ja... Hey you, with the funny hair!

i was lost, until I found?we?re all lost,
with no way out, and we just don?t know
which way to go from here!
hey you, with the funny eyes,
i like you ?cause you realize,
that it?s all not worth an attitude?or two?
hey hey, it?s a brand new day
hey hey it?s a brand new day
i was scared without a doubt,
so afraid, it wore me out, i lost all ideas
which way to go from here!
hey you, bouncin? up and down,
i want you, to lead us out,
of a life with too much attitude?for you?
hey hey, it?s a brand new day
hey hey it?s a brand new day

Wiedergefunden

Dort steht ein Spruch an der H?userwand
Beinahe h?tt' ich ihn nicht erkannt
Ich malte ihn einst - lange ist's her
Damals fiel mir das Denken nicht schwer.
Ich hatte ne Meinung - man kannte mich schon
Abgestempelt mit Hass und Hohn.
Bald gab ich es auf, Ideen vorzuzeigen
Begann, die ganze Welt anzuschweigen
Die Gedanken verk?mmern, und fehlgerichtet
Hab ich auf jegliches Denken verzichtet.
Nun seh ich den Spruch, "na wunderbar!"
Und meine Meinung ist auch wieder da.
Der Spruch ist verblasst, man sieht ihn kaum
Doch hab ich ihn wieder, den alten Traum.
Ich z?ck' einen Stift und kritzele nun
Das sollten wir alle viel ?fter tun
Einen neuen Spruch an die graue Wand
?ber Anstand, Ehre und Meeressand.

NoFX - lazy

Ach, NoFX haben es so raus!!! Wie wahr: ...

"I WISH I COULD GO
SO FAR AWAY
WHERE TIME MOVES TOO SLOW
DAY AFTER DAY

I'LL WAIT AND SIT AND WATCH
THE CLOUDS AS TIME PASS BY
I'LL WAIT AND SIT AND WATCH
THE CROWDS AS TIME PASS BY

I HAVE A FIXATION WITH LAZYNESS
PROCRASTINATION IS WHAT I DO BEST
I'LL WAIT...

WHERE HAVE MY AMBITION GONE
I HAVEN'T SEEN IT FOR SO LONG
AM I BURDEN TO SOMEONE

LIFE I AM SO TIRED
OF EVERYTHING
ALL MY DESIRE
IS VANISHING...
I'LL WAIT...

Kinderspiel

Kinder auf dem Kinderspielplatz
Bomberjacke, Baseballschl?ger
Sie packen ihn am Hosenlatz
"Motherfucker" schreit der Kl?ger

Der kleine Junge wehrt sich nicht
Grinsend schlagen sie auf ihn ein
Weinend, still Tr?nen im Gesicht
Er kann schon nicht mehr schreien

Am n?chsten Tag das selbe Spiel
Der Junge sieht sie, rennt davon
Stolpert ?ber einen Ast und fiel
Doch da sind sie auch schon

Und das grausame Spiel beginnt von vorn

Die Oma aus dem dritten Stock
Sitzt am Fenster, sieht die Szene
Zum zehntenmal, kriegt keinen Schock
Schl?ft bald entspannt in ihrer Lehne

Solange ihre Blumen nicht knicken
L?sst sie alles kalt
Sie hat kein Bock jemand runterzuschicken
Daf?r wird sie nicht bezahlt

Die Beerdigung des kleinen Jungen
Trauermine, schwarzes Kleid
K?nstlich geweint und mitgesungen
Sie sagen es tut ihnen Leid.

Nicken und Lächeln

Diese Welt ist doch bald ein verfluchter Mist
Wie k?nnt ihr da noch sitzen bleiben, was ist?
Ich schau mich um, was ist blo? hier los
Ihr seid so geistig klein und ich dachte ihr seid gro?
Habt ihr denn keine Meinung ist euch alles schei?egal?
Ich kann euch nicht verstehen, f?r mich w?re das ne Qual.

Nicken und L?cheln
Immer nur Nicken und L?cheln
Und ihr nickt stur: Nicken und L?cheln
Nicht mal aufgeblickt. Nicken und L?cheln
Hast du heut schon genickt?

Warum sind diese Menschen nur so dumm?
Sie sitzen da und nicken stumm
Warum tun sie nichts, sie h?tten die Macht,
doch nur L?cheln hat noch nie was gebracht.

Nicken und l?cheln...
Und wieder mal: Nicken und L?cheln
Das ist banal. Nicken und L?cheln
Nicht mal ger?chelt...Nicken und L?cheln
Hast du heut schon gel?chelt?

Wenn sich jeder nur um sich selber schert,
kein Wunder dass diese Welt sich verquert
Und ganz nebenbei ? ich hab es geahnt,
sich eine neue Steinzeit anbahnt.

Nicken und l?cheln
Ich frage nicht. Nicken und L?cheln!
Sehr sicherlich... Nicken und L?cheln
Und sehr geschickt... Nicken und L?cheln
Hast du heut schon genickt.

ich bin blog(giert)

Ach herrje, das war ja gar nicht so schwer wie ich dachte...